Gesundheit

Wie sind die "Erfolge" der Homöpathie zu erklären?

Über „Erfolge“ der Homöopathie wird viel berichtet, oft wird zur Rechtfertigung der Methode dann noch der bekräftigende Satz „Wer heilt, hat Recht“ hinzugefügt. Häufig wird dann auch noch kommentiert mit „Wir wissen nicht, wie es wirkt, aber wir sehen, dass es wirkt!

Warum ist Homöopathie so populär?

Dafür gibt es mehrere Gründe. Die Homöopathie war zwar zu Hahnemanns Zeiten (er entwickelte sie ab 1796 bis zu seinem Tode 1843) ein Fortschritt, aber natürlich auch damals schon falsch. Die Methoden, die damals von den meisten Ärzten angewendet wurden, waren brachial und schwächten die Patienten – manchmal bis zum Tode.

Kann Homöopathie schaden?

Die Antwort ist ein klares Ja. Nicht direkt durch die Einnahme der Globuli, die entweder viel zu wenig oder gar keinen Wirkstoff für eine Reaktion des Organismus enthalten und deshalb getrost als reiner Zucker angesehen werden dürfen. Wie bei allen pseudomedizinischen Methoden liegt die Gefahr für die Anwender der Homöopathie in der möglichen Verschleppung oder gar Verhinderung rechtzeitiger fachmedizinischer Hilfe.

Alternative Krebstherapien: Immer ein Risiko

Eine Krebsdiagnose ist immer ein einschneidendes Lebensereignis. Neben allem anderen verursacht sie auch viel Zweifel und Unsicherheit, was die Behandlungsoptionen angeht. Nicht immer wird dabei dem Rat der onkologischen Fachärzte gefolgt, sondern auf sogenannte „Alternativmedizin“ zurückgegriffen. Experten haben davor seit jeher gewarnt.

Glutenintoleranz... alles Getue?

Hype oder Substanz? Was ist wirklich dran an “glutenfrei”? Nahrungsmittelallergien betreffen etwa doppelt so häufig Frauen wie Männer. Trifft das Auf Gluten auch zu? Ist Glutenunverträglichkeit weiblich und sich darüber zu amüsieren männlich? In einem Praxisbericht, veröffentlicht in der Medical Tribune, teilte vor einiger Zeit Dr.

Was ist eigentlich Amygdalin bzw. Vitamin B17

Amygdalin ist ein natürlich vorkommender Stoff, der eine Vorstufe zur hochgiftigen Blausäure darstellt. Bei Kontakt mit Wasser wird die Blausäure in einer chemischen Reaktion freigesetzt, bestimmte Enzyme unterstützen diesen Vorgang noch, wenn er im menschlichen Körper stattfindet. Warum wundert es uns nicht, wenn Amygalin trotzdem in der Pseudomedizin propagiert wird?

Was ist eigentlich die "Dorntherapie"

Bei der Dorn-Therapie (auch: „Dorn-Methode“ genannt) handelt es sich um eine Erfindung des Medizinlaien, Landwirts und Sägewerk-Betreibers Dieter Dorn (* 13. August 1938 – † 19. Januar 2011) aus Lauterach bei Memmingen. Die Dorn-Therapie (Dorn-Methode) ist eine alternativmedizinische Methode, die – angeblich – zur Behandlung von „Beinlängendifferenzen“ verwendet wird.

Was ist Homöopathie?

Fangen wir der Klarheit wegen damit an, was Homöopathie nicht ist: Sie ist weder Naturheilkunde noch Pflanzenheilkunde (Phytotherapie). Das ist wohl der häufigste Irrtum zur Homöopathie, der erheblich zu ihrem positiven Image beiträgt. Homöopathie wurde von ihrem Erfinder, dem deutschen Arzt und Chemiker Samuel Hahnemann, am Ende des 18.

Was sind die unhaltbaren Annahmen der Homöopathie?

Das sind die Annahme, Ähnliches könne Ähnliches heilen (simila similibus curentur), die Annahme, aus der Gabe irgendwelcher Stoffe an Gesunde könne man ablesen, welche Symptome diese erzeugen (damit die „ähnlichen“ Symptome beim Kranken mit diesen Stoffen geheilt werden können) und die Behauptung, immer wiederholte Verdünnungen der Mittel (bis in astronomische Größenordnungen) seien eben keine „Verdünnungen“, sondern durch „rituelle Schüttelschläge“ des Verdünnungsgefäßes bei jeder Stufe würde eine „geistige Arzneikraft“ aus den ursprünglichen Stoffen frei, die mit zunehmendem Verdünnungsgrad „stärker“ werde.

Was sind eigentlich "Bachblüten"

Ein weiteres Mittel aus dem bunten Strauß der pseudomedizinischen Mittel und Methoden sind die “Bachblüten-Präparate“. Sie haben – das gleich vorangestellt – mit Blüten an Bächen nichts zu tun. Sie leiten ihren Namen von ihrem Erfinder ab. Der Erfinder Edward Bach (1886 bis 1936) war ein Arzt aus dem englischen Birmingham, der auf die Idee kam, der Ursprung von Erkrankungen sei entweder in seelischen Ursachen oder im Darm zu finden.

Was sind eigentlich Schüßler-Salze?

Neben der Homöopathie gibt es noch manch andere durchaus „populäre“ Mittel, die auch ganz oder überwiegend durch Apotheken vertrieben und bei diesen beworben werden. Dazu gehören die offenbar durchaus beliebten „Schüßler-Salze“. Die “Schüßler-Salze” werden oft mit Homöopathie gleichgesetzt oder verwechselt. Sie sind jedoch eine eigenständige, obwohl teils mit der Homöopathie verbundene Erfindung des Oldenburger Arztes Wilhelm Heinrich Schüßler (1821 bis 1898).

Wissenschaftliche Praxis und Evidenz vs. Big Data und Künstliche Intelligenz?

Gute wissenschaftliche Praxis und Evidenz versus Big Data und Künstliche Intelligenz – Partner oder Gegner?

Homöopedia

Das Gemeinschaftsprojekt Homöopedia beleuchtet die Geschichte der Homöopathie und typische Begrifflichkeiten aus wissenschaftlicher Sicht.

Informationsnetzwerk Homöopathie (INH)

Was ist dran an der "sanften" so genannten "Medizin"?

Informationsnetzwerk Impfen

Impfkritik und wissenschaftsleugnung wachsen auf dem Humus des naturalistischen Fehlschlusses in der Szene der Laienbehandler. Wir geben Informationen aus wissenschaftlicher Sicht.